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Webstrick

Webstricken - die alte, neue Stricktechnik

 

Eine wiederentdeckte Art des Strickens, die gewiss bald viele Anhänger finden wird, ist das sogenannte Webstricken. Mit dieser Strickart können Sie alle Rechts-Links-, Rippen- und Zopfmuster stricken. Später wird dann mit Hilfe einer Webstrick-Nadel ein Webfaden eingezogen. Es entstehen dadurch interessante und ungewöhnliche, wunderschöne Muster- und Farbeffekte, die ideal für die kommende Übergangsmode sind. Gerade jetzt bei der Garnvielfalt sind Ihren Ideen keine Grenzen gesetzt. Zum Stricken eignet sich Schnellstrickwolle, die ab Nadelstärke 41/2 bis 8 zu verstricken ist; die beiden Webfäden dürfen natürlich von unterschiedlicher Stärke und natürlich auch verschiedenfarbig sein - je nachdem, welchen Webeffekt" Sie erzielen möchten. Stricken Sie jedoch zuerst eine Maschenprobe ohne Webfaden. Besonders bei dieser neuen Handarbeitsart ist eine Maschenprobe unerlässlich und bitte versuchen Sie nicht, sich diese zu ersparen. Sie sollten bei Webstrickmustern besonders locker stricken, damit das Gewebe luftig genug für den Durchzug der Querfäden ist.

 

Außerdem sollten Sie sich unbedingt einen Original-Schnitt anfertigen ! Nur so können Sie mit häufigem Auflegen und Prüfen garantieren, dass sich während des Strickens nichts zusammenzieht und das Strickstück optimal sitzt.Die patentierte Webstricknadel ist eine Kombination aus Metallstrickspitze meistens in der Nadelstärke Nr. 8, mit einem Loch ausgestattet und Perlonrohr mit Zentimeterskala, welches den Webfaden" aufnimmt, der mit Hilfe des Einfädlers einzuziehen ist. Das Fadenende sollte so lang sein, wie die Strickarbeit breit sein soll, zuzüglich 15 cm zum Vernähen. Die Webfäden hängen also auf Strickstückbreite plus Zugabe zum Vernähen des Anfangs heraus. Die Nadelpackung enthält einen Einfädler, sowie einen illustrierten Kurzlehrgang. So wird webgestrickt": Zunächst den Einfädler in das Loch an der Nadelspitze einführen und bis Nadelende durchschieben. Das Fadenende in die Schlaufe einlegen, Einfädler zurückziehen. So sehen dann die fertig eingefädelten Nadeln aus. Schon beim Maschen-Anschlag legt sich nun der Webfaden parallel zur linken Nadel, läuft also durch die Maschen. Ehe Sie die 1. Masche der 1. und auch aller folgenden Reihen abstricken, schieben Sie die Masche bis zum Nadelloch zurück, um beim Stricken der Rand-Maschen den Webfaden mitfassen zu können, Ehe Sie jetzt die folgenden Reihen beginnen, wird der Webfaden der rechten Nadel herausgezogen. Dieser Fadenabschnitt zwischen Strickrand und Nadelloch hat die Breite der Strickarbeit; er läuft auf diese Weise mühelos mit. Zwei Reihen sind fertig. Beide Webfäden liegen doppelt in den ersten beiden Reihen. Die 3. Reihe enthält bereits wieder den 1. Webfaden und diesen nur so lang ausziehen, wie Ihr Strickstück breit ist, das erleichtert das Mitlaufen. Kontrollieren Sie anfangs nach jeder Reihe, ob er zu locker oder zu straff durch die M. läuft. Mängel können Sie durch gleichzeitiges Straffen beider Ränder beheben. Bei einiger Übung haben Sie's im Griff, wieviel vom Webfaden herauszuziehen ist.

 

Tipp: Achten Sie darauf, daß Strickwolle und Knäuel mit dem in Arbeit befindlichen" Webfaden stets links liegen; unterlassen Sie den Platzwechsel der Knäuel, sonst gibt's ein heilloses Faden-Durcheinander.

 

 

 

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