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Bunte Hüttenschuhe selbst gemacht
perfekter Hüttenzauber mit den richtigen Schuhen

Hüttenschuhe sind nicht nur besonders warm und bequem, sondern sie sind auch
ideal zum Entspannen und Sich-Wohlfühlen. Ein behagliches Gefühl, das
harmonische Stunden beschert, daheim in einer gemütlichen Atmosphäre, unabhängig
vom Zauber einer entlegenen Hütte. Außerdem sind sie auch sehr praktisch, wenn
man verreisen will, da sie nur wenig Platz im Reisegepäck beanspruchen und man
kann sie ganz leicht und preiswert anfertigen. All diese Vorteile machen die Hüttensocken
zum begehrten Familienhausschuh.
Diese Arbeitsmaterialien brauchen Sie:
verschiedene Wollreste für Nadelstärke 3 oder wahlweise auch 100-150 g neue
Wolle,
1 Nadelspiel bestehend aus 5 Nadeln,
fertige Ledersohlen, Stecknadeln und Schere (evtl. Gummifaden für die Bündchen).
Den Lederbesatz gibt es in Kaufhäusern oder Fachgeschäften für
Handarbeitsbedarf, erhältlich in vielen Größen, vom Kinderschuh bis zum
Herrenschuh in großen Schuhnummern. Sie können die Sohlen aber auch online bei
den unten aufgeführten Firmen bestellen.
Tipp: Errechnen Sie die Wollmenge entsprechend des Musters, für das Sie sich
entscheiden. Auch die Verkäuferinnen im Wollgeschäft beraten Sie sicher gerne.
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Passen
Sie die Lederbesätze an die Sohle der Socken an und stecken Sie diese mit
Stecknadeln rund um die Socken fest. Sie können dabei auch den Socken über die
Hand streifen und die Sohle erst dann anstecken. So verhindern Sie, daß Sie
versehentlich Teile der Socke zusammenstecken.
Mit
einem Wollfaden Ihrer Wahl - Kontrastfarben können besonders lustig aussehen -
beginnen Sie nun, die Ledersohlen mit gleichmäßigen Stichen festzunähen.
Achten Sie darauf, daß Sie das Gestrick nicht zusammenziehen. Nähen Sie lieber
etwas lockerer, damit die Elastizität erhalten bleibt. Damit der Hüttenschuh
strapazierfähig bleibt, verwenden Sie den Nähfaden doppelt oder nähen die
Ledersohle mit zwei Nähten an.
Als Zierstich kann man den Hexenstich oder Steppstich wählen. Der Hexenstich
wird in 2 Arbeitsgängen ausgeführt. Zuerst paßt man den Socken in die Sohle
ein und zwar beginnt man mit der Fersenkappe, dann die Sockenspitze vorne in die
Mitte der Sohlenrundung. Man kann sich hier mit einigen Stahlstecknadeln
behelfen.
Den 1. Arbeitsgang beginnt man an einer Seite der Fersenkappe und über diese
nach vorn zur Sohlenrundung, dann weiter bis zum Anfang des 1. Arbeitsganges.
Der 2. Arbeitsgang wird dann in entgegengesetzter Richtung gearbeitet, ebenfals
von der Fersenkappe aus.
Jetzt
sind die Hüttenschuhe eigentlich fertig. Wer fest strickt, kann den letzten
Schritt weglassen. Ansonsten dient dieser Arbeitsgang nur noch dazu, das Bündchen
in seiner Festigkeit und Elastizität zu unterstützen, indem auf der Innenseite
dünne Gummifäden eingezogen werden. Nähen Sie hierfür mit einer Stopfnadel
alle 2-3 cm rundum Gummifäden, passend zur Wollfarbe, ein.
Damit Sie lange Freude an Ihren selbst gestricken Hüttenschuhen
haben, sollten Sie folgendes beachten:
Alle Hüttensocken können mit einem Feinwaschmittel handwarm mit einer
Wassertemperatur von 30° selbst gewaschen werden. Drücken Sie die Socke mit
der Sohle vorsichtig aus! Zu starkes Ziehen oder Wringen kann die Verbindung
zwischen Socke und Sohle lösen.
Nach dem Waschen in klarem Wasser gut ausspülen und das Sockenteil leicht ausdrücken,
nicht wringen. Anschließend die Socken in ein Frotteetuch legen, welches die übrige
Feuchtigkeit herauszieht. Später an der Luft im liegenden Zustand trocknen
lassen, nicht aufhängen, da sonst das Gestrick verzogen wird. In fast trockenem
Zustand kann man die Fußteile der Socken auch mit etwas Seidenpapier ausstopfen
und so austrocknen lassen. Die Socken dürfen nach dem Trocknen nicht gedämpft
werden, da dadurch das Maschenbild platt gedrückt wird.
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Und noch eine Anleitung für Hüttenschuhe von der Handarbeitsfrau Bastel-
und Hobbykiste Wollywood |